Groß Enzernsdorf

Standorte

  • Schauspielakademie
Akademien

Schauspielakademie Groß Enzernsdorf

Standort

NNöMS Groß Enzersdorf, Schießstattring 2, 2301 Groß Enzersdorf

Termine

Wir starten das Herbstsemester am Samstag, den 23. September von 14.30-16.30 Uhr.

Die weiteren Termine sind ebenfalls am Samstag immer von 14.30-18.30 Uhr:

21. Oktober

04. und 18. November

02. und 16. Dezember

13. und 27. Jänner

 

Dr. Herbert Eigner-Kobenz

Schriftsteller und Regisseur. Geboren 1980. Lebt im niederösterreichischen Marchfeld. Nach dem Gymnasium (Bundesgymnasium- und Bundesrealgymnasium Wien XXII) Zivildienst auf der Kinderintensivstation des Donauspitals Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. (Diplomarbeit: „Ein Schritt nach vorne und zwei zurück. Die Krise des klassischen Hollywood-Musicals in den 1950er Jahren.

Dissertation: Die Hörspiele von Wolfgang Ambros, Josef Prokopetz und M.O. Tauchen. Popularkulturelle Sozialsatiren in der Tradition des Wiener Volkstheaters.) Ein Jahr Tätigkeit als Tutor an der Universität Wien. Seit Jahren ehrenamtliche Tätigkeit im Landespensionisten- und Pflegeheim Orth an der Donau. Diverse Regiearbeiten und Uraufführungen eigener Theaterstücke in der freien Theaterszene Wiens. Zahlreiche Lesungen und Literaturkabarettprogramme.

Elke Hagen

Schauspielen ist für mich Kommunizieren und das impliziert, zuhören zu können. Sofern es sich nicht um ausdrückliche Regieanweisungen handelt und mehrere Personen auf der Bühne chorisch oder durcheinander reden sollen, sind Protagonisten und Antagonisten dazu angehalten, aufeinander zu hören, sich gegenseitig zu Wort kommen zu lassen, sich also gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes Raum für Agieren und Sprechen zu lassen. Das bedeutet auch, Pausen zu setzen, innezuhalten, nicht immer nur der erste sein zu wollen und dennoch seine Wichtigkeit zu erkennen. Das Aufeinander-Eingehen fördert somit das Miteinander. Durch das Auseinandersetzen mit einem Text respektive mit einer Rolle wird nicht nur die Gedächtnisleistung geschult, beim Gestalten ist auch Empathie also Einfühlungsvermögen nötig. Durch das Schauspielen sind junge Menschen gefordert, Hirn und Körper einzusetzen, und nicht zu passiven Computerjunkies oder Couchpotatoes zu verkommen. Sie erleben es, wichtig zu sein ohne sich wichtig zu machen. Zumindest sind das meine Ansätze beim Schauspiel und die möchte ich jungen Leuten sehr gerne weitergeben. Und selbstverständlich mach Schauspielen Spaß und fördert die Kreativität. Ich habe schon als Volksschülerin mit Begeisterung Produktionen wie den Struwwelpeter oder Tänze für Mitschüler bei Schulfesten choreografiert, als Klassensprecherin war ich mit meiner charmanten „Klappe“ vermittelnd zwischen Schülern und Lehrern tätig, auf Ferienlagern durfte ich Spiele für die jüngeren Teilnehmer erfinden und die „Kids“ wollten spannende Abenteuer- und Liebesgeschichten von mir hören. Zwischendurch habe ich Nachhilfe in Deutsch oder auch Englisch gegeben. Sprechtechnik zu unterrichten, kam erst nach meiner Schauspielausbildung am Franz Schubert-Konservatorium, abgeschlossen mit paritätischem Diplom, dazu. Weiters habe ich danach neben der Filmschule Wien auch diverse Workschops für Schauspiel und Tanz absolviert. Für die Volkshochschule habe ich einen Deutschkurs für Anfänger sowie einen Kurs „Turnen, Tanz und Spiel für Kinder“ konzipiert und in Groß- Enzersdorf, wo ich auch meine 8-jährige Ballettausbildung absolviert habe, war ich später einige Jahre als „Bauch-Bein-Po-Trainerin“ für Damen im mittleren Alter, also als Vorturnerin tätig. Lange Zeit bin ich mit dem Kinderstück „Willi Wolle“ tourneemäßig unterwegs gewesen. Für Kinder da zu sein, macht mir allergrößte Freude. Vor kurzen habe ich auf „Radio Energy“ eine Sendung für Jugendliche moderiert und von Zeit zu Zeit bin ich an Schulen mit einem Drogenaufklärungsstück im Einsatz. Ich liebe es, zu moderieren und zu improvisieren und als Animateurin zu arbeiten und halte ebenso gern Lesungen ab.

Martin Sommerlechner

In Wien geboren, 1963, als Sohn eines Tirolers und einer Düsseldorferin und aufgewachsen in Holland und Hamburg, ist mir das Reisen nicht fremd, aber sesshaft bin ich nunmehr im Marchfeld geworden, in Groß Enzersdorf. Dort erfand ich auch und leite seither „Das Konzert in der Au“. Nach der Schauspielschule Krauß hatt ich seit 1985 zahlreiche Engagements in Wien, Schwäbisch Hall, St. Pölten, Bregenz, u.a. 2000 gründetet ich mit Renate Bauer shakespeare, das theater, für das ich seither spiele, inszeniere und Stücke adaptiere.

Wichtiger war mir bei meiner Arbeit mit Schülerinnen und Schüler immer der Weg, nicht eine perfekte Aufführung – das ist zwar nicht quantifizierbar, aber ich glaube ein emotional richtiger Satz einer dargestellten Figur, diese Sekunde durch die Augen eines/einer anderen schauen oder eine solche Handlung auf der Bühne vor Zuschauern, bringt jedem etwas für die Zukunft. Theater mach Jugendliche stark!